PSV Uelzen I verliert knapp in Bremen  

Am 03.02. bestritt der Post SV Uelzen ihren 6.Spieltag in der Landesliga-Nord auswärts im Weser-Stadion gegen die dritte Mannschaft des SV Werder Bremen.

Zum Auftakt einigten sich Mannschaftsführer Ingo Schulze und Hendrik Mittelstädt nach unspektakulären Partieverläufen auf die Punkteteilung mit ihren Gegnern,die danach auch die Bundesligapartien live nebenan mitverfolgen konnten.Jeweils ein weiteres Beispiel für Sicherheit gaben der erfahrene Fidemeister Bernd Laubsch und Sergej Bogomolow,die in einer komplexen Stellung nichts anbrennen ließen und das Remis zogen.2-2.Kurz darauf kam aber ein Rückschlag:

In einer ausgeglichenen Stellung verlor Peter Gomolla nach einer tiefen Denkphase auf Zeit.Daraufhin glich Imamali Askerov jedoch nach schwieriger Partie noch aus.Lange hielt das 3-3 leider nicht.Uwe Rick verlor seine Partie nach verpasster Gewinnchance,weshalb Werder nun mit 4-3 führte.Torben Knüdel war der Letzte,der die Schachfiguren bewegte.Doch nach langem Kneten für den Sieg kam er über ein Unentschieden nicht hinaus.

„Selbstredend war auch in diesem Mannschaftskampf mehr drin gewesen.“ fügte der Topscorer Imamali Askerov an.

Insgesamt verlor Uelzen gegen die leicht favorisierten Werderaner mit 3,5-4,5 aus Uelzener Sicht.

(Bericht: I. Askerov)



NordWest-Cup Bad Zwischenahn 2019

Vom 24.01.-27.01.19 spielten 8 Uelzener in Bad Zwischenahn beim NordWest-Cup im Open A und Open B mit. Insgesamt waren mehr als 350 Schachspielerinnen und Schachspieler am Start.
Im Open B gelang Nina Rothenberg ein Achtungserfolg. Sie startete mit 3/4 ( 3 Siege aus 4 Spielen) und verlor nur gegen den Turnierfavoriten.
Am Ende wurden es dann 4/7. Ihr Bruder Jannik Rothenberg gewann mit 4.5 Punkten einen Jugendpreis, hatte in der letzten Runde sogar noch Auslosungspech, da der völlig überforderten Turnierleitung ein Fehler unterlief.

Im Open A konnte Imamali Askerov nach zwischenzeitlich 2 Siegen in Serie 3 Punkte einfahren. Jacob von Estorff erreichte nach gutem Remis in der Schlussrunde gegen einen starken CM  (Candidate Master) 3.5 Punkte. Auch Torben Knüdel erzielte 3.5 Punkte, nachdem er in Runde 2 sogar gegen den Großmeister Teske antreten durfte. Er konnte seinen schwachen Turnierstart am Ende noch mit 2 Siegen ausgleichen. Stark spielte Uwe Rick, der das komplette Turnier oben dabei war und nur eine Partie verlor. Am Ende standen durch viele Remis 4 Punkte auf seinem Konto.

Carsten Grabow kam ebenfalls auf 4 Punkte. Nach einem etwas holprigen Turnierstart fand er gut ins Turnier rein und es blieb bei einer Verlustpartie.
Der beste Uelzener war der erfahrene Fidemeister Bernd Laubsch. Er holte gegen gute Gegnerschaft 5/7 und erhielt dafür einen DWZ- Ratingpreis.
Die Uelzener wollen nun die gewonnene Spielpraxis für die 2. Saisonhälfte positiv nutzen.

(Bericht Torben Knüdel)

 

 

 

NSV Pokal  2019

Knapper Pokalsieg fürs Viertelfinale
Am vergangenen Sonntag siegte das Pokalteam des Post SV Uelzen mit 2.5-1.5 in Wolfenbüttel.
Die Situation wurde durch das Fehlen von Spitzenspieler FM Bernd Laubsch erschwert, ersetzt wurde er durch den oberligaerfahrenen Hendrik Mittelstädt, der sogar schon eine Partie in der 2. Bundesliga bestritten hat.
Komplettiert wurde das Team von den Jugendlichen Torben Knüdel (Brett 1), Jacob von Estorff (Brett 2) und Imamali Askerov (Brett 3). Die 1-0 Führung sicherte Torben Knüdel, er gewann gegen den nominell schwächsten Spieler der Gastgeber, da Wolfenbüttel eine taktische Aufstellung wählte. Durch diesen Sieg ist er nun Topscorer des Uelzener Pokalteams. Sein Partie führte er relativ souverän und konnte sie sicher mit den weißen Steinen zum vollen Punkt verwerten.
Fast zeitgleich endeten die Bretter 2 und 3. Imamali Askerov verlor in einer strategisch interessanten Partie, in der sein Gegner einen tollen Königsangriff fabrizierte, welche die Partie zugunsten der Wolfenbütteler zum 1-1 entschied.
Jacob von Estorff gewann dagegen seine wichtige Partie, ein taktischer Schlag und gute Variantenberechnung sicherten den Schwarzsieg nach einer zuvor solide geführten Begegnung. Damit setzt von Estorff seine starke Form weiter fort.
Den Sieg macht Hendrik Mittelstädt perfekt, seine risikoreich geführte Partie war stets komplex und führte in ein ausgeglichenes Turmendspiel, dass dann bis zum Remis ausgespielt wurde.
Nun steht für die Postler am 10.02. das Viertelfinale an.
Mannschaftsführer Torben Knüdel: "Das war ein extrem spannender Mannschaftskampf, wir haben uns diesen umkämpften Sieg verdient."

Hendrik

Mittelstädt

Foto I. Askerov

Bericht T. Knüdel