Schach- Jugendbundesliga Nord

Nach Niederlage und Sieg auf Platz 4

Zum Saisonende in der Jugendbundesliga Nord fand die zentrale Endrunde mit einem Doppelspieltag in Lehrte statt.
Dabei haben die Nachwuchsspieler des PSV Uelzen die Sensation, Platz 2 zu erreichen, knapp verpasst.

Am Sonnabend spielten sie gegen den favorisierten Hamburger SK, der sich den Staffelsieg mit dem 4:2 Erfolg gegen die Uelzener bereits vor dem letzten Spieltag sichern konnte.
Der Mannschaftskampf begann mit einer Niederlage von Justus Untiedt ,der leider eine die Partie entscheidende Taktik übersah.
Dann ein Hoffnungsschimmer für die Postler, in einer schlechten Stellung unterlief dem Gegner von Nina Rothenberg ein groben Schnitzer, was die Uelzenerin zum 1:1 ausnutzte.
In der Folge verlor Imamali Askerov sein schwer zu behandelndes Endspiel und Jacob von Estorff beendet seine ausgeglichene Stellung mit Remis.
Nach über 4,5 Spielstunden endete die Partie zwischen der deutsche Nachwuchshoffnung IM Luis Engel und dem  Uelzener Torben Knüdel.
Die 70 Züge lange Partie am Spitzenbrett wurde  durch eine Ungenauigkeit von Knüdel in einem schwer zu spielenden Endspiel zugunsten des Hamburgers entschieden.
An Brett 4 spielte Jan Niklas Untiedt nach wechselhaftem Partieverlauf Remis zum 2:4 Endstand. Letztlich war sein Damenendspiel trotz Mehrbauer nicht zu gewinnen.

Am Sonntag ging es dann für den Post SV gegen den Delmenhorster SK. In einem eindeutigen Mannschaftskampf gewann die Uelzener mit 5:1.
Justus Untiedt sorgte nach einer Stunde für die 1:0 Führung.

Die Niederlage von Torben Knüdel am Spitzenbrett brachte das Team nicht aus der Bahn, in der Folge gewann Jan Niklas Untiedt in seinem altersbedingt letzten Bundesligaspiel.

In einem Turmendspiel schaffte Nina Rothenberg ( nächstes Jahr USA Aufenthalt, vorerst ihr letztes Spiel) das 3:1, darauf folgte ein souveräner Sieg von Imamali Askerov zum 4:1.
Den Schlusspunkt zum 5:1 setzte Jacob von Estorff,  mit einem schönen Angriffsopfer beendete er seine Partie sicher.
Die Uelzener schließen die Bundesligasaison somit mit einem hervorragenden 4. Platz ab, obwohl sogar mehr drin war, wie Mannschaftsführer Knüdel anmerkte:

“Wir haben leider Mannschaftskämpfe knapp verloren, sind aber mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden.

   
 

Foto (Nicole Manusina): Spiel gegen den
Hamburger SK,
links die Uelzener Spieler Knüdel,
Askerov, von Estorff, J.-N. Untiedt
Rothenberg, J. Untiedt

  Foto (Privat): Jan-Niklas Untiedt
       

 

 


Schach Jugendbundesliga Nord

PSV Uelzen bleibt Bundesligist!

Am letzten Sonntag siegten die Uelzener in der Schach-Jugendbundesliga mit 4.5-1.5 Sieg bei Doppelbauer Kiel und machten damit den Klassenerhalt bereits zwei Spieltage vor Saisonende perfekt. Da in der Bundesliga vier von zehn Teams absteigen, ist der Spagat von “oben mitspielen” und “abstiegsgefährdet” meist nicht besonders groß, wie auch Mannschaftsführer Torben Knüdel anmerkt: "Wir sind froh, den Klassenerhalt geschafft zu haben, nun können wir befreit aufspielen".
Der Mannschaftskampf in Kiel begann mit einen Sieg von Jan Niklas Untiedt, der in der Eröffnung zwei Bauern opferte und dann seinen Gegner überspielte.
Das 2-0 erzielte Jannik Rothenberg. Nach einer interessanten Eröffnung fand er den richtigen Plan und belohnte sich mit dem vollen Punkt.
Jacob von Estorff erzielte lehrbuchmäßig die 3-0 Führung, er baute seinen kleinen Stellungsvorteil dauerhaft aus und gewann letztlich mit einer finalen Taktik.
Den Mannschaftsssieg sicherte Torben Knüdel dann mit einem Remis am Spitzenbrett ab.
In einer theoriegeprägten Partie zeigte sich Knüdel gut vorbereitet, konnte aber seinen Stellungsvorteil nicht verwerten.
In der Folge verlor Imamali Askerov in einer spannenden Partie zum 3.5-1.5.
Den Schlusspunkt zum 4.5-1.5 setzte Nina Rothenberg, in einer beidseitig mutig geführten Begegnung behielt sie bei einer taktischen Abwicklung die Oberhand.
Am 18./19. Mai findet zum Saisonende die zentrale Endrunde mit einem Doppelspieltag in Lehrte statt, Gegner der Postler Schachjugend sind dann der Hamburger SK und der Delmenhorster SK.

Vor dem Startschuss

(Bericht Torben Knüdel), Foto Michael Schläger)

 

Nachruf

Gerhard Schwanke

* 25.05.1931 – † 20.04.2019

Mit großer Trauer hat uns die Nachricht vom Tode von Gerhard Schwanke erreicht.

Gerhard war 65 Jahre Mitglied im Postsportverein Uelzen (Schachverein von 1924) und erzielte als starker Spieler viele Erfolge.

Mit der Mannschaft erreichte er in den 60 er Jahren die Landesmeisterklasse und erzielte viele schöne Erfolge. Bezirksmeister 1959 und 1961 sowie diverse Titel bei den Uelzener Stadt- Vereinsmeisterschaften waren ihm vergönnt. Im Ruhestand spielte er gerne bei Seniorenturnieren und seine Spielstärke machten ihn zu einem immer beachtenswerten Gegner. Noch bis kurz vor seinem Tode war er bei Mannschaftskämpfen und der Uelzener Stadtmeisterschaft aktiv.

 

Er wird uns fehlen.

Wir nehmen Abschied von Gerhard Schwanke,

„Du bleibst uns immer in Erinnerung“

Deine Schachfreunde vom
Postsportverein Uelzen e.V.

Landesjugendeinzelmeisterschaften 2019

Ende der LJEM 2019

und noch ein Nachtrag

Niedersachsen Meisterin U16 Nina  Niedersachsen Meister Torben
Torben bei der Siegerehrung  Platz 3 U 18 Ali
Fotos S. Rothenberg  
 

Nina, Torben, Jannik, Jacob, Ali, Max und
Trainer Bernd......... the Heros (es fehlt Raphael)
Foto H. Knüdel

 

Glückwunsch an den neuen Landesmeister U 16 TORBEN KNÜDEL !!! und natürlich auch unser bestes Mädchen U16 NINA ROTHENBERG !!!

aber eine unglaubliche Leistung fand in der U 18 statt. Dieser Tag wird sicherlich in die Annalen der Niederschäschischen Schachjugend eingehen. In der U18 kam es in der letzten Runde zur Begnung Ali gegen Jacob. Ein Vereinsduell !! Mit einem Sieg hätte Ali die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft erreicht. Aber Jacob kämpfte fast 6 Stunden, mit 2 Mehrbauern und einem Läufer plus konnte er den Dauerschachs von Ali nicht entgehen. 117 Züge lang wurde gekämpft. Es war wirklich eine Schlacht.

Wann haben Schachspieler so viele
Zuschauer??

Fotos H. Knüdel

Halbzeit auf Norderney

U18
Ali Platz 2 mit 4 Punkten, und den Favoriten schon bezwungen.
Jannik Platz 7 mit 3 Punkten
Jacob Platz 8 mit auch 3 Punkten, da geht noch was.........

U16
Torben Platz 1, oh oh da drohen die Pfingstferien zu einem Schachturnier zu werden !!
Nina Platz 18, für die 2. Hälfte des Turniers sollten sich die Jungens warm anziehen.

U12
Raphael sammelt erste Erfahrungen in so einem Turnier, aber ist auch nicht mehr ohne Sieg.

Open
Max Peter hat es überwiegend mit älteren Gegner zu tun, aber hat auch die ersten Punkte eingesammelt.

   
Fotos
S. Rothenberg

 

7 Uelzener Jugendliche auf dem Weg zur Qualifikation.

Vom 13.04 bis 19.04.2019 finden die Landesmeisterschaften auf Norderney statt. 7 Uelzener Jugendliche machen Oster Urlaub auf Norderney. Aber keine Strandburg, kein Bad in der Nordsee, sie verkriechen sich für Stunden in einer gut beheizten Schulaula.Ziel ist die Qualifikation zur Deuteschen Meisterschaft in der Woche vor Pfingaten.

Für Uelzen spielen in der
U12 Raphael Sander
U16 Nina Rothenberg, Torben Knüdel
U18 Jannik Rothenberg, Jacob von Estorff, Imamali Askerov
Open Max Peter Schulze

 
     
 

Fotos H. Knüdel
oben von L. n.  R.
Jacob von Estorff, Torben Knüdel,
Jannik Rothenberg, Raphael Sander,
Imamali Askerov, Nina Rothenberg

   

 

 

 
 
 
 

 

 

Die Reise geht weiter
Uelzener HEG-Schulschachteam holt Landestitel

Am 03.04.2019 erspielte sich die Uelzener Schachauswahl des Herzog-Ernst-Gymnasiums in der Besetzung Torben Knüdel (Brett 1), Jacob von Estorff (2), Imamali Askerov (3) und Benja­min Keplin (4) den Landestitel. Die organisatorische Betreuung erfolgte durch Michael Schläger.

Das Landesschulschach-Finale wurde in Hannover ausgetragen; Gegner waren Gymnasien aus Hameln, Nordhorn und Göttingen. Es begann mit einem 3 - 1 Auftaktsieg gegen Hameln: Jacob von Estorff und Benjamin Keplin gewannen ihre Bauernendspiele auf schöne Weise, dazu kamen zwei Remisen von Knüdel und Askerov. Im zweiten Spiel ging es dann gegen das Gymnasium aus Nordhorn. Nachdem die Uelzener mit 2 - 1 in Führung lagen, holte Torben Knüdel in der wahrscheinlich spannendsten Partie des Tages gegen den mehrfachen Landesmeister Sven ter Stal das wertvolle Remis zum 2,5 - 1,5 Sieg. Darauf folgte ein ungefährdetes 3 - 1 gegen Göttingen.
Nun begann die Rückrunde: Die HEG-Schüler bekamen es mit denselben Gegnern noch ein­mal zu tun. Es begann mit einem 3 - 1 Erfolg, bei dem insbesondere der momentan nicht vereinsaktive Ben­ja­min Keplin mit seinem wichtigen Sieg überzeugte. Mit dem nötigen Spielglück wurde in Runde 5 Nordhorn erneut geschlagen, und somit war der Titel den Uelzener nicht mehr zu nehmen. Im letzten Spiel gab es dann noch ein unspek­ta­kuläres 3 - 1 gegen die Schule von den Schachfreunden aus Göttingen. Mit 12 Mann­schafts- und 17,5 Brettpunkten wurde das Turnier beendet. Torben Knüdel und Jacob von Estorff steuerten jeweils 5 Punkte bei, Top-Scorer Imamali Askerov erreichte sogar 5,5 Punkte.
Nun freut sich das Team auf die bevorstehenden Deutschen Schulschach-Mannschafts­meister­schaften, die vom 22.-26. 5.2019 in Berlin ausgetragen werden.

Bericht: Torben Knüdel

Hinten die

Mannschaft

des HEG

lT. Knüdel, J. v. Estorff, A. Askerov, B. Keplin

(Foto M. Schläger)

 

Schach Jugendbundesliga Nord

Postler verlieren Spitzenspiel denkbar unglücklich

Am 6. Spieltag in der Jugendbundesliga Nord traf die Mannschaft vom PSV Uelzen auf den SK Lehrte.

Sie verloren dieses Spitzenspiel denkbar unglücklich mit 2:4.

Alle Partien waren von Beginn an hart umkämpft und es gab oftmals wechselseitigen Vorteil in den jeweiligen Partien.

Die erste Begegnung, die beendet war, spielte Jannik Rothenberg. In einer solide geführten Partie fand er ein paar präzise Verteidigungszüge und somit ging die Partie folgerichtig remis aus.

Im Duell zwischen dem amtierenden U 16 Landesmeister gegen den Vizemeister spielte Torben Knüdel am Spitzenbrett gegen Nico Stelmszyk. Der Lehrter verwechselte die Zugfolge in der Eröffnung, allerdings konnte Knüdel diese Ungenauigkeit nicht ausnutzen. Auch wenn der Uelzener die Partie in ausgeglichener Stellung noch weiterspielte und ein wenig praktische Probleme erzeugte, musste er sich nach genauen Zügen seines Gegners mit dem Remis zum 1-1 Zwischenstand zufrieden geben.

Dann wurde es ganz bitter für die Uelzener, da Jacob von Estorff, der bis dato eine überragende Saison gespielt hatte, im Duell mit dem U14 Vizelandesmeister Phillip Reimer in gewonnener Stellung auf Zeit verlor. Die Partie war extrem spannend, von Estorff kam nicht so gut aus der Eröffnung, opferte dann seinen Turm für praktische Chancen. Dies gelang auch gut, sein Gegner verteidigte mehrmals ungenau und somit kam der Uelzener in die gewonnene Stellung, welche im 39. Zug auf Zeit endschieden wurde.

Fast zeitgleich endeten die drei letzten Partien. Nina Rothenberg bekam mit Weiß in einer ruhigen Partie ein wenig Druckspiel und hatte dann ein minimal besseres Springerendspiel, das aber ins Remis verflachte. Jan Niklas Untiedt hatte in seiner Partie Vorteil und transformierte diesen in ein Turmendspiel, am Ende reichte es zum Remis.

Imamali Askerov kam am 2. Brett gut aus der Eröffnung und gewann frühzeitig eine Qualität gegen Läufer und Bauer. Nach abgelehntem Remis-Angebot entglitt ihm die Partie jedoch und sein Gegner konnte die Begegnung durch starke Freibauern gewinnen.

Mannschaftsführer Torben Knüdel ärgerte sich nach dem verlorenen Mannschaftskampf: “Diesen Mannschaftskampf dürfen wir niemals verlieren, leider haben wir heute zu viele Chancen ausgelassen”.

Weiter geht es am 05.05.2019 mit einem Auswärtsspiel als Gast von Doppelbauer Kiel.

(Bericht Torben Knüdel)

 

Pokalviertelfinale PSV Uelzen - SV Hameln

Am 10.02.2019 fand das Pokalviertelfinale PSV Uelzen - SV Hameln statt. Leider stand wegen des termingleichen Jugend Bundesliiga Wettkampfes einige der Stammspieler nicht zur Verfügung.
Trotz starker Ersatzmannschaft kam es zu einer 1,5 - 2,5 Niederlage und damit zum Ausscheiden aus dem Wettbewerb. Einen Bericht von Sergej Bogomolow finden Sie hier.


Schach Jugendbundesliga Nord

Post SV Uelzen bleibt in der Erfolgsspur

Am letzten Sonntag (17.02.2019) setzte sich das Team vom Post SV Uelzen in der Jugendbundesliga gegen Weiße Dame Hamburg souverän mit 4.5-1.5 durch.
Das Team war wie auch in der letzten Woche ersatzgeschwächt, Max Peter Schulze kam durch das Fehlen von Jan Niklas Untiedt zu seinem zweiten Bundesligaeinsatz.
Die Postler profitierten davon, dass die Gäste aus Hamburg nur zu viert angereist waren, Imamali Askerov und Jannik Rothenberg hatten spielfrei und somit lagen die Gastgeber schon zu Beginn mit 2-0 in Front.
Den Uelzenern war bewusst, dass es trotzdem kein Selbstläufer wird. Nach 2.5 Stunden gewann Nina Rothenberg zum 3-0, sie knetete ihr minimal besseres Damenendspiel und belohnte sich mit dem vollen Punkt.
Nach einer interessanten Partie gelang dem formstarken Jacob von Estorff am 3. Brett das 4-0, was gleichbedeutend mit dem Mannschaftssieg war. Er nutzte aus, dass sein Springer dem gegnerischen Läufer überlegen war. Von Estorff bleibt Topscorer des Teams und zählt auch in der gesamten Liga zu den besten Punktesammlern. Anschließend spielte Torben Knüdel am Spitzenbrett Remis, erst lehnte er Remis ab, dann stand er etwas schlechter und letztlich war das Springerendspiel beidseitig nicht zu gewinnen. Bis zum Schluss kämpfte Max Peter Schulze, er verlor seine Partie durch einen unglücklichen Fehler, welcher ihm eine Figur kostete. Der Post SV Uelzen ist jetzt nach 5 von 9 Spieltagen auf dem 2. Platz und freut sich nun auf das Topspiel gegen den drittplatzierten SK Lehrte, das Heimspiel findet am 10. März um 10:00 Uhr statt.

“Wir wissen um unsere gute Ausgangslage und wollen gegen Lehrte etwas zählbares mitnehmen”, sagt Mannschaftsführer Torben Knüdel vorausblickend.

Jacob von Estorff an Brett 3

(Bericht Torben Knüdel)

Schach: Jugendbundesliga Nord

Post SV Uelzen mit 4:2 Auswärtssieg auf Platz 2

Am 10.02.2019 reisten die Schachspieler des Post SV Uelzen im Nachholspiel des 4. Spieltages der Jugendbundesliga Nord zum KSV Rochade Göttingen und konnten dort einen 4:2 Auswärtserfolg feiern. Das Team war durch das Fehlen von Nina Rothenberg ersatzgeschwächt, Max Peter Schulze kam dadurch zu seinem Jugendbundesliga-Debüt. Der Auftakt lief gut für die Uelzener, der formstarke Jan Niklas Untiedt gewann seine souverän geführte Partie und brachte somit sein Team mit 1:0 in Front. Wenig später baute Jannik Rothenberg die Führung auf 2-0 aus, seine Partie wurde ziemlich konkret, er behielt in den entscheidenden Momenten die Übersicht.
Dann kam Rochade Göttingen zum 2-1 Anschlusspunkt, im Duell der Landesmeister (verschiedener Jahrgänge) verlor Torben Knüdel am Spitzenbrett  nach guter Stellung, da ihm gegnerische Freibauern zum Verhängnis wurde.
Im Anschluss gelang Jacob von Estorff das 3-1, er knetete sein minimal besseres Damenendspiel, baute den Vorteil immer weiter aus und belohnte sich mit dem vollen Punkt, damit ist Jacob von Estorff nun Topscorer des Teams.
Den Sieg machte Imamali Askerov perfekt, er gewann seine in eigener Zeitnot schwer zu behandelnde Stellung durch genauer Verteidigungszüge.
Bis zum Schluss spielte der Debütant Max Peter Schulze, aus schlechter Stellung kämpfte er sich zurück, doch am Ende der Partie unterlief ihm ein schwerer Fehler, der verhinderte, dass er sich für seinen guten Kampf belohnen konnte.
Nach diesem Sieg sind die Postler nun auf dem 2. Platz der Jugendbundesliga vorgerückt.
Mannschaftsführer Torben Knüdel merkt an: "Ein ganz wichtiger Teamerfolg, nun wollen wir oben dran bleiben".
Weiter geht es am 17.02.19 ( 11:00 Uhr) im Heimspiel gegen Weiße Dame Hamburg.

Aktuelle Tabelle: (Wegen des Nachholspiels)

http://www.nsv-online.de/ligen/jbln-1819/?staffel=1377&r=

Foto ( Jan Niklas Untiedt): Bundesligadebütant Max Peter Schulze

 

 

 

 

DLM Triumph B-Turnier in Hamburg

An dieser Stelle möchte ich nun von einem eigenen Turnier, dem “DLM Triumph Turnier”,

Torben Knüdel in Hamburg

welches anlässlich des deutschen Meistertitels Niedersachsens bei der deutschen Ländermeisterschaft ausgetragen wurde, berichten. Es wurde in 2 Gruppen gespielt, ein starkes Jugendteam aus Bremen, Hamburg und Niedersachsen, in dem unter anderem FM Hannes Ewert, der Mannschaftsführer des DLM Teams mitspielte, sowie Gruppe B, in der ausschließlich Jugendspieler aus Niedersachsen spielten. Das Turnier fand vom 30.01- 01.02. statt.
Mein Team bestand aus Jeremy Hommer (SC Turm Lüneburg), Nico Stelmaszyk (SK Lehrte), Sören Evering (SC Papenburg) und Andreas Gregor Poschadel (Hamelner SV). Da uns das “Hamburger Old School” Team vom Rating deutlich überlegen war, hatten wir uns nur geringe Chancen ausgemalt.

In Runde 1 spielte jeder dann gegen den an selbiger Position des Gegnerteams gesetzten Spieler, also musste ich gegen Daniel Margraf ran, welcher eine Elo von 2250 hat. In einer taktischen Partie profitierte ich davon, dass meine Vorbereitung auf das Brett kam und kurz darauf spielte ich ein interessantes Bauernopfer. Nach seinem ungenauen Spiel stand ich im höheren Sinne auf Gewinn, übersah aber einen relativ offensichtlichen Verteidigungszug der Schwarz zurück in die Partie brachte. In Zeitnot wurde es dann noch einmal kompliziert, am Ende kam ein Endspiel mit Qualität gegen 3 Bauern auf meiner Seite zustande und zudem gab es beidseitige gefährliche Freibauern. Wir bekamen nur 15 Minuten nach dem 40. und somit verpasste er den Gewinnzug.

Frage 1: Wie gewinnt Schwarz am Zug in Knüdel-Margraf (Lösung unten).

In Runde 2 spielte ich dann gegen den Bundesliga erfahrenen FM Kahlert. Er bekam in einem Königsindischen Aufbau meinerseits schnell Bauernschwächen am Damenflügel und ich hatte nach 15 Zügen eine Stellung, die sich fast von selbst spielte. In der Folge war ich zu sehr auf allgemeine Pläne fokussiert und verpasste den unmittelbaren relativ simplen Gewinnzug. Trotzdem konnte ich meinen Vorteil dauerhaft ausbauen und verhältnismäßig souverän die Stellung zum vollen Punkt verwerten, was im Team leider die 2:3 Niederlage nicht verhinderte. Bis dato lief alles ziemlich gut, aber selbstredend sollten auch in diesem Turnier noch die Schwächen meines Spiels zur Geltung kommen....

Das passierte nämlich in Runde 3, in der ich in einem Turm+Springer Endspiel etwas unsauber ins Springerendspiel abwickelte, was aber immer noch objektiv gewonnen ist. Doch ich verspielte meine gute Stellung in ein Remis, durch eine Ansammlung grob ungenauer Züge und somit kam die knappe 2:3 Teamkampf Niederlage zustande.

Frage 2: Was ist für Weiß der einzige Zug in der Partie Knüdel-Kneip (Lösung unten).

Der Teamkampf endete Remis.

Die Ausgangsituation für die nächste Partie war eine mir bekannte Eröffnung, aus der ich gut heraus kam und in der Folge eine Figur für überwältigenden Kompensation sowie zudem 3 Bauern opferte, doch leider rannte ich in die gefühlt einzige Verlustvariante.
Schlussrunde war klar:
wenn wir 2.5 Punkte oder weniger holen würden, würden wir verlieren, bei einem 3:2 Sieg wäre es insgesamt ein Unentschieden, wenn wir mindestens 3.5 Punkte geholt hätten, hätten wir gewonnen.

Ich konnte in der Partie gegen Hartmut Porth früh im c3 Sizilianer (e4 c5 sf3 a6 c3) eine bequeme Stellung erlangen und durch einen Rechenfehler meines Gegner kam ich in eine positionell nahezu gewonnene Stellung.
Im weiteren Spielverlauf musste mein Gegner mit dem König auf d7 zurückschlagen und hatte somit das Rochaderecht verloren.

 
Frage 3: In der Partie kam Lxd5, was hätte Weiß auf Td5 machen sollen (Lösung unten).

Leider spielten wir nur 2.5-2.5 und verloren den gesamten Teamkampf somit denkbar knapp, am Ende hat 1 MP und ein BP, also ein zusätzlicher halber Punkt in den Mannschaftskämpfen 2-5 mehr gefehlt.
Insgesamt war ich zufrieden mit meinem Turnierergebnis und der Steigerung im Vergleich zu den letzten 3 Turnieren. Es war ein schönes Turnier, wo ein Teamspirit innerhalb der Kaderspieler entstand und man 5 Partien gegen gute Gegnerschaft spielen konnte.

Komplettiert wurde das Turnier von einer Anti-Doping Infoveranstaltung unter der Leitung von unserem Spitzenspieler FM Bernd Laubsch, sowie einem Abschlusstraining am Folgetag dem 02.02.2019 von GM Karsten Müller, in dem interessante Partien des Turniers analysiert wurden.
Partien unter:
http://cloudserver.chessbase.com/MTk5NDg2Ng==/replay.html

Ergebnisse unter
http://chess-results.com/tnr410807.aspx?lan=0&art=1&turdet=YES&flag=30

Lösung 1: Tc2!! gewinnt, da nach Kxc2 Txe5 h2 der Bauer zur Dame wird und a6 h1D a7 an Da1+ scheitert. In der Partie folgte in Zeitnot Txe6 und ich konnte nach fe6 Kg7 a6 Tc2 Kc2 h2 a7 h1D a8D das Damenendspiel gewinnen.

Lösung 2: Ta8!! ist der einzige Zug, nach Ta8 was mein Gegner fand, Txa8 De6+ Kh8 b7 Tf8 Dc8 h6 Dxf8+ Kh7 b8D verlor ich die Partie.

Lösung 3: auf Lxd5 Txd5 Dxd5!! (Sd5 Sd7+) exd5 Sd7+!! Sd7 Tc8, die Partiefortsetzung war exd5 statt Txd5, gelogt von De3 Da7 Dg3 (es droht Se6+ fe6 Tc7) Te8? Dd6+ Kg8 Txe8 Sxe8 Dd8 1-0

(Bericht Torben Knüdel)