Deutsche Jugend Einzelmeisterschaften 2019

Tag 0

Und wieder ist ein Jahr vergangen. Wieder werdet ihr uns eine Woche foltern. Wieder eine Woche PC, Laptop. Tablet und Smartphone. Schule beendet und Koffer gepackt una ab nach Willingen. Nina, Torben, Jannik, Ali und Jacob wollen in der U16w, U16 und in der ODJEM A gegen Konkurrenten aus ganz Deutschland antreten.

             

Big Brother is watching you........ und wir sehen uns !!!!

Und das die Helden...............

Imamali Askerov ODJM A Jannik Rothenberg ODJM A Jacob von Estorff ODJK A Torben Knüdel U16
     

 Nina Rothenberg U16w

Fotos Deutsche Schachjugend

     

Leider konnten wir dieses Jahr nicht so ausführlich wie in den vergangenen Jahren. Mitlerweile sind 8 von Runden gespielt.

In der U16 führen 5 Spieler mit je 5,5 Punkten. Darunter auch Torben. Ein Superfinale steht am Sonnabend an.

In der U16w steht Nina mit ebenfalls 5,5 auf Platz 3 einen halben Punkt den Beiden Führenden.

In der ODJM A hat Jacob Platz 15 mit 5 Punkten. Ali Platz mit 4,5 Punkten und Jannik 46 mit 4 Punkten.

Ausführliche Berichte auf der DSJ Webseite unter https://www.deutsche-schachjugend.de/dem2019/

Reisebericht Landesmannschaftsmeisterschaften
(Bericht Torben Knüdel)

Im folgenden Bericht möchte ich von den Landesmannschaftsmeisterschaften berichten, welche vom 30.05.- 02.06.2019 in Verden stattfanden.
(Wir hatten uns durch den Sieg bei den Bezirksmeisterschaften qualifiziert.)
Unser Team bestand aus mir (Brett 1), Nina (2), Justus (3) und Max (4). Freundlicherweise übernahm Ingo die Betreuung.

Bevor ich zum schachlichen Teil komme, möchte ich noch ein paar Sachen zu den Rahmenbedingungen sagen.
Wir spielten in einer uns bekannten und gut ausgestatteten Jugendherberge. Vor Ort wurde in 3 Altersklassen (U12, U14, U16) gespielt, jeweils ein Mannschaftskampf wurde live übertragen.
Die Bedenkzeit lautete 2 Stunden+ 30 Minuten. Zudem wurde mit “harten Plättchenfall” gespielt, was bedeutet, dass es unabhängig von der Stellung erlaubt ist seinen Gegner über die Zeit zu ziehen (diese Regel war teilweise umstritten).               Das Turnier der Altersklasse U16 hatte ein Teilnehmerfeld von 7 Teams. Neben uns waren SK Nordhorn Blanke 1 und 2, Hagener SV, KSV Rochade Göttingen, Schachzentrum Bemerode sowie der Ausrichter SK Lehrte am Start.

Als wir uns im Vorfeld die Setzrangliste ansahen, fiel auf, dass die Teams ziemlich nah beieinander waren. Trotzdem waren wir nur an 6 gesetzt.
Am Donnerstagmorgen begann dann die erste Runde. Wir bekamen es mit dem zweiten Team des SK Nordhorn Blanke zu tun. Dies war der einzige Mannschaftskampf, in dem wir nomineller Favorit waren und desweiteren hatte das Gegnerteam nur 3 Spieler, so dass ich einen kampflosen Sieg einfuhr. Schon früh zeichnet sich ein deutlicher Mannschaftssieg ab. Max und Justus gewannen ihre Partien ziemlich souverän. Nina überspielte ihren Gegner aus einem ausgeglichenen Endspiel heraus zum 4:0 Endstand.

In der Nachmittagsrunde mussten wir dann auch schon gegen den Turniermitfavoriten SK Lehrte am Livebrett antreten. Die Lehrter stellten bewusst ersatzgeschwächt auf. Vielleicht hatten sie uns insbesondere am letzten Brett zu unrecht unterschätzt.
Es entstand ein spannender Mannschaftskampf, in dem Nina in einer ausgekämpften Partie gegen ihren stark aufspielenden Gegner Jonas Dornieden (er holte 5.5/6 Punkten) ein Remis erreichte. Bei Justus schien es so, als wenn er sich für das Zurückkämpfen in die Partie belohnen würde. Doch leider konnte er sein Turmendspiel nicht halten. Nun lagen wir 1.5 hinten, allerdings hatte ich ein vorteilhaftes Endspiel gegen Vizelandesmeister Phillip Reimer und Max Stellung war, nachdem er sich eine Minusfigur mit schöner Kombination zurückeroberte, irgendwo im dynamischen Gleichgewicht. In der Zeitnotphase hatten wir dann eine Schrecksekunde, als Max ein schönes einzügiges Bauernmatt übersah. Zum Glück nutzte sein Gegner nicht diese Chance die Partie direkt zu beenden und Max wickelte geschickt in ein Endspiel mit seinen 2 Türmen gegen einen Turm und 2 Freibauern ab. Währenddessen konnte ich mein Springerendspiel mit Mehrbauern zum 1.5-1.5 verwerten. Als sich bei Max ein Turmpaar tauschte und die Freibauern vordrangen, fand er den entscheidenden Zug, der nach knapp 5 Stunden Spielzeit(!) das Remis und somit überraschende 2-2 sicherte.

Am nächsten Morgen konnten wir dann gegen den KSV Rochade Göttingen befreit aufspielen. Als ich nach 2,5 Stunden die Bretter angesehen hatte, war ich recht optimistisch. Max Stellung war solide, bei Justus begannen für ihn positive Komplikationen, Nina hatte einen Mehrbauern, stand aber ein wenig bedrängt und meine Stellung war noch relativ ausgeglichen. Leider musste sich Max nach präzisem Angriffsspiel seines Gegner geschlagen geben. Justus überzeugte mit einer extrem starken Partie. Leider verpasste er gegen seine 300 Punkte besseren Gegnerin den verdienten Sieg und musste sich mit Remis zufrieden geben. Auch Nina konnte ihre bis dato gut geführten Partie gegen ihren zäh verteidigenden Gegner nur zum Remis bringen, so dass ich auf Gewinn spielen musste. Ich ging dann das nötige Risiko ein und konnte im Springer gegen Läufer-Endspiel glücklicherweise meinen Gegner überspielen und das 2-2 einfahren.

Der folgende Mannschaftskampf war dann unerwartet einseitig für uns. In der Begegnung mit dem Hagener SV gewannen wir relativ problemlos durch 3 überzeugende Siege mit 3:1, was uns völlig überraschend zu einem Anwärter auf die Norddeutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaften machte. Am Abend wurde viel gerechnet und spekuliert, doch am Ende wird es auf dem Brett entschieden....

Und leider spielten wir in Runde 5 unseren schwächsten Mannschaftskampf und verloren am Livebrett relativ deutlich mit 3:1 gegen ein für schlagbar gehaltenes Team aus Bemerode. Wir leisteten uns zu viele taktische Einsteller und auch mein Sieg war keinesfalls souverän, da ich von meinem 11 jährigen Gegner doch extrem unter Druck gesetzt wurde und mich zwischenzeitlich in einer schlechteren Stellung befand. Trotz der schachlichen Enttäuschung nutzen wir unseren spielfreien Nachmittag mit Lasertag in Bremen. Als ich danach auf die Liveübertragung der Begegnung Göttingen-Lehrte sah, zeichnete sich schon ein unerwartet hoher Lehrter Sieg im Spitzenspiel ab. Am Ende wurde es  ein 3.5-0.5, was uns zurück in die vor dem Turnier nicht für möglich gehaltenen Qualichancen brachte. Wir spielten in der letzten Runde live gegen den direkten Konkurrenten SK Nordhorn Blanke 1 und  benötigten 2,5 Punkte für den 2. Rang in der Abschlusstabelle. Der SK Lehrte war als Landesmeister schon so gut wie sicher.

Voller Motivation gingen wir in den Mannschaftskampf. Die Eröffnungsphase verlief durchwachsen für uns, allerdings konnte Nina schon Vorteil aufweisen. Leider verlor Justus nach interessanter Partie eine Qualität und somit die Partie. Justus Partien und gesamte Spielweise waren deutlich besser als es die Ergebnisse aufweisen. Kurz darauf sorgte Ninas Sieg gegen die Vizelandesmeisterin Inken Meijerink durch einen taktischen Trick für neue Hoffnung. Ich stand zu dem Zeitpunkt gut und Max kämpfte trotz Minusbauern tapfer.
......doch leider bekam Max mit seiner Zeit Probleme und konnte die Niederlage letztlich nicht abwenden, so dass mein Sieg, der mir 100% einbrachte, nicht mehr relevant war.
Der SK Lehrte gewann das letzte Spiel gegen Hagen und wurde souveräner Landesmeister. (Es hatte wohl noch nie ein Landesmannschaftsmeister in der U 16 seine Schwächen in Matt in 1.)

 
  Torben, Nina, Justus und Max

Abschlusstabelle

Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 7. Runde

Rang

MNr

Mannschaft

TWZ

At

S

R

V

Man.Pkt.

Brt.Pkt

SoBerg

   

Brett

TlnKen

Teilnehmer

TWZ

At

S

R

V

Punkte

SoBerg

Siege

   

1.

3.

SK Lehrte

1614

 

5

1

0

11 - 1

18.0

86.00

   

1.

 

Reimer,Philip

1929

 

0

3

2

1.5 - 3.5

4.75

0

   

2.

 

Dornieden,Jonas

1804

 

5

1

0

5.5 - 0.5

13.00

5

   

3.

 

Haselhorst,Nils

1725

 

3

1

1

3.5 - 1.5

8.75

3

   

4.

 

Busse,Lukas-Olive

1497

 

5

0

0

5.0 - 0.0

12.50

5

   

5.

 

Chrubasik,Mathis

1114

 

2

1

0

2.5 - 0.5

3.25

2

   

 

2.

1.

SK NB 1

1686

 

3

2

1

8 - 4

15.5

68.50

   

1.

 

Rudi,Jonathan

1736

 

1

4

1

3.0 - 3.0

5.50

1

   

2.

 

Meijerink,Inken

1772

W

2

2

2

3.0 - 3.0

5.00

2

   

3.

 

ter Stal,Lars

1737

 

4

1

1

4.5 - 1.5

9.25

4

   

4.

 

Hallfarth,Luise

1497

W

5

0

1

5.0 - 1.0

10.50

5

   

 

3.

4.

KSV Rochade Götti

1747

 

3

2

1

8 - 4

14.5

57.50

   

1.

 

Kanzow,Alexander

1903

 

2

3

1

3.5 - 2.5

6.75

2

   

2.

 

Mimkes,Pavel

1761

 

2

2

2

3.0 - 3.0

5.00

2

   

3.

 

Nizamova,Rita

1675

W

3

2

1

4.0 - 2.0

9.50

3

   

4.

 

Mimkes,Antal

1647

 

4

0

2

4.0 - 2.0

6.50

4

   

 

4.

7.

Post SV Uelzen

1574

 

2

3

1

7 - 5

14.0

66.00

   

1.

 

Knüdel,Torben

2084

 

6

0

0

6.0 - 0.0

14.00

6

   

2.

 

Rothenberg,Nina

1786

W

3

2

1

4.0 - 2.0

8.75

3

   

3.

 

Untiedt,Justus

1378

 

1

1

4

1.5 - 4.5

2.00

1

   

4.

 

Schulze,Max Peter

1047

 

2

1

3

2.5 - 3.5

3.25

2

   

 

5.

6.

SZ Bemerode

1602

 

3

0

3

6 - 6

13.5

62.00

   

1.

 

von Mettenheim,Jo

1739

 

2

2

2

3.0 - 3.0

5.25

2

   

2.

 

Sauer,Joris

1737

 

3

2

1

4.0 - 2.0

9.75

3

   

3.

 

Bangemann,Mika

1635

 

3

3

0

4.5 - 1.5

9.50

3

   

4.

 

Möhring,Jonas

1298

 

2

0

4

2.0 - 4.0

2.50

2

   

 

6.

5.

Hagener SV

1626

 

1

0

5

2 - 10

8.0

32.00

   

1.

 

Brunner,Sophia

1858

W

2

2

2

3.0 - 3.0

4.75

2

   

2.

 

Scheidt,Mike Nikl

1554

 

1

0

5

1.0 - 5.0

0.50

1

   

3.

 

Paqarizi,Endrit

1466

 

2

0

4

2.0 - 4.0

1.50

2

   

4.

 

Fahlbusch,Niclas

 

 

2

0

4

2.0 - 4.0

2.00

2

   

 

7.

2.

SK NB 2

1196

 

0

0

6

0 - 12

0.5

3.00

   

1.

 

Wolterink,Jule

1420

W

0

0

6

0.0 - 6.0

0.00

0

   

2.

 

Kruse,Hannes

1424

 

0

1

5

0.5 - 5.5

2.00

0

   

3.

 

Wilmink,Luca

1128

 

0

0

6

0.0 - 6.0

0.00

0

   

4.

 

Schonhoff,Alina

811

W

0

0

6

0.0 - 6.0

0.00

0

   

https://sk-lehrte.de/lmm-u16.php
Fazit: Wir landeten auf einem überdurchschnittlichen 4. Platz und können mit dem Ergebnis zufrieden sein.
          Max und Justus spielten gute Partien und haben sich sicherlich schachlich weiterentwickelt, sowie neue Motivation gefunden.
          Für Nina und mich war es zudem eine gute Vorbereitung auf die deutsche Meisterschaft nächste Woche.
          Max und ich dürfen uns zudem über einen DWZ-Zugewinn freuen.
          Der kleine Wehrmutstropfen der verpassten überraschenden Qualifikation bleibt jedoch.
          Insgesamt war es ein tolles Turnier, das jedem eine Menge Spaß bereitet hat.

Stadtmeisterschaft 2019 beendet

3 fach Triumpf für Familie Schulze

Nach 7 Runden ist die diesjährige Stadtmeisterschaft beendet. Der mehrfache Stadtmeister, Ingo Schulze konnte sich knapp mit einem halben Punkt Vorsprung ins Ziel retten. In der letzten Runde kam es zum Showdown zwischen ihm und seinen Verfolger Bernd Schernetzki. Die Partie endete Remis und damit blieb für Schernetzki nur Platz 2, aber immerhin der Titel des Seniorenmeisters.

Nach der Siegerehrung wurde traditonell die Stadtblitzmeisterschaft ausgetragen. Auch hier setzte sich Ingo Schulze vor Uwe Rick und Bernd Schernetzki durch und sicherte sich die Meisterschaft.

Komplett machte dann den Triumph Max Peter Schulze. Mit einem Sieg in der letzten Runde, bei gleichzeitiger Niederlage seines Konkurrenten Justus Untiedt sicherte er sich Platz 1 in der Jugendstadtmeisterschaft. Auf den Plätzen landeten Justus Untiedt und Jannes Wengel.

Die Sieger und Platzierten
der Stadtmeisterschaft
Max Peter & Ingo Schulze
Bernd Schernetzki

 

 

 

Schach- Jugendbundesliga Nord

Nach Niederlage und Sieg auf Platz 4

Zum Saisonende in der Jugendbundesliga Nord fand die zentrale Endrunde mit einem Doppelspieltag in Lehrte statt.
Dabei haben die Nachwuchsspieler des PSV Uelzen die Sensation, Platz 2 zu erreichen, knapp verpasst.

Am Sonnabend spielten sie gegen den favorisierten Hamburger SK, der sich den Staffelsieg mit dem 4:2 Erfolg gegen die Uelzener bereits vor dem letzten Spieltag sichern konnte.
Der Mannschaftskampf begann mit einer Niederlage von Justus Untiedt ,der leider eine die Partie entscheidende Taktik übersah.
Dann ein Hoffnungsschimmer für die Postler, in einer schlechten Stellung unterlief dem Gegner von Nina Rothenberg ein groben Schnitzer, was die Uelzenerin zum 1:1 ausnutzte.
In der Folge verlor Imamali Askerov sein schwer zu behandelndes Endspiel und Jacob von Estorff beendet seine ausgeglichene Stellung mit Remis.
Nach über 4,5 Spielstunden endete die Partie zwischen der deutsche Nachwuchshoffnung IM Luis Engel und dem  Uelzener Torben Knüdel.
Die 70 Züge lange Partie am Spitzenbrett wurde  durch eine Ungenauigkeit von Knüdel in einem schwer zu spielenden Endspiel zugunsten des Hamburgers entschieden.
An Brett 4 spielte Jan Niklas Untiedt nach wechselhaftem Partieverlauf Remis zum 2:4 Endstand. Letztlich war sein Damenendspiel trotz Mehrbauer nicht zu gewinnen.

Am Sonntag ging es dann für den Post SV gegen den Delmenhorster SK. In einem eindeutigen Mannschaftskampf gewann die Uelzener mit 5:1.
Justus Untiedt sorgte nach einer Stunde für die 1:0 Führung.

Die Niederlage von Torben Knüdel am Spitzenbrett brachte das Team nicht aus der Bahn, in der Folge gewann Jan Niklas Untiedt in seinem altersbedingt letzten Bundesligaspiel.

In einem Turmendspiel schaffte Nina Rothenberg ( nächstes Jahr USA Aufenthalt, vorerst ihr letztes Spiel) das 3:1, darauf folgte ein souveräner Sieg von Imamali Askerov zum 4:1.
Den Schlusspunkt zum 5:1 setzte Jacob von Estorff,  mit einem schönen Angriffsopfer beendete er seine Partie sicher.
Die Uelzener schließen die Bundesligasaison somit mit einem hervorragenden 4. Platz ab, obwohl sogar mehr drin war, wie Mannschaftsführer Knüdel anmerkte:

“Wir haben leider Mannschaftskämpfe knapp verloren, sind aber mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden.

   
 

Foto (Nicole Manusina): Spiel gegen den
Hamburger SK,
links die Uelzener Spieler Knüdel,
Askerov, von Estorff, J.-N. Untiedt
Rothenberg, J. Untiedt

  Foto (Privat): Jan-Niklas Untiedt
       

 

 


Schach Jugendbundesliga Nord

PSV Uelzen bleibt Bundesligist!

Am letzten Sonntag siegten die Uelzener in der Schach-Jugendbundesliga mit 4.5-1.5 Sieg bei Doppelbauer Kiel und machten damit den Klassenerhalt bereits zwei Spieltage vor Saisonende perfekt. Da in der Bundesliga vier von zehn Teams absteigen, ist der Spagat von “oben mitspielen” und “abstiegsgefährdet” meist nicht besonders groß, wie auch Mannschaftsführer Torben Knüdel anmerkt: "Wir sind froh, den Klassenerhalt geschafft zu haben, nun können wir befreit aufspielen".
Der Mannschaftskampf in Kiel begann mit einen Sieg von Jan Niklas Untiedt, der in der Eröffnung zwei Bauern opferte und dann seinen Gegner überspielte.
Das 2-0 erzielte Jannik Rothenberg. Nach einer interessanten Eröffnung fand er den richtigen Plan und belohnte sich mit dem vollen Punkt.
Jacob von Estorff erzielte lehrbuchmäßig die 3-0 Führung, er baute seinen kleinen Stellungsvorteil dauerhaft aus und gewann letztlich mit einer finalen Taktik.
Den Mannschaftsssieg sicherte Torben Knüdel dann mit einem Remis am Spitzenbrett ab.
In einer theoriegeprägten Partie zeigte sich Knüdel gut vorbereitet, konnte aber seinen Stellungsvorteil nicht verwerten.
In der Folge verlor Imamali Askerov in einer spannenden Partie zum 3.5-1.5.
Den Schlusspunkt zum 4.5-1.5 setzte Nina Rothenberg, in einer beidseitig mutig geführten Begegnung behielt sie bei einer taktischen Abwicklung die Oberhand.
Am 18./19. Mai findet zum Saisonende die zentrale Endrunde mit einem Doppelspieltag in Lehrte statt, Gegner der Postler Schachjugend sind dann der Hamburger SK und der Delmenhorster SK.

Vor dem Startschuss

(Bericht Torben Knüdel), Foto Michael Schläger)