Bezirksentscheid: Zwei Uelzener Schulschachteams werden Bezirksmeister

Dramatische Entscheidungen in den Wertungsklassen 3 und 2

An Spannung kaum zu überbieten war das Finale im Schulschach, das am vergangenen Freitag zahlreiche Schulmannschaften in Buchholz (Nordheide) zusammenführte. So lagen bei den älteren Schülern nach Absolvierung aller vorgesehenen Runden das Herzog-Ernst-Gymnasium Uelzen und das Athenaeum Stade absolut punkt- und brettpunktgleich vorn. Beide Schulen waren die mit Abstand stärksten der Wertungsklassengruppe. Da auch der Kampf untereinander 2 : 2 unent­schieden endete, wurde eine Blitzpartie über fünf Minuten als Entscheidungsmatch angesetzt und sah mit Torben Knüdel einen strahlenden Uelzener Sieger. Damit sind Torben Knüdel, Jacob von Estorff, Ali Askerov und Benjamin Keplin für das Landesfinale am 14. März in Hannover qualifiziert.

Das Lessing-Gymnasium starte in der Wertungsklasse 3 mit einer ganz unglücklichen 1,5 : 2,5 Niederlage gegen das Gymnasium Winsen (Luhe). Dann steigerten sich die einheimischen Schach­schüler aber und gewannen alle übrigen Partien hoch. Auch Mitfavorit Winsen gewann bis ein­schließ­lich Runde fünf, musste in Runde sechs allerdings ein 2 : 2 Remis gegen Osterholz-Scharmbeck abgeben. In Runde sieben gewannen die Lessing-Schüler wieder souverän mit 4 : 0 und fieberten bei den noch laufenden Partien der Winsener mit. Schließlich die Erlösung aus Sicht von Justus Untiedt, Tobias Badzies, Jannes Wengel und Lennox-Louis Bremer: Durch das neuer­liche 2 : 2 ihrer Konkurrenten gegen das drittplatzierte Gymnasium Oedeme darf sich auch das Lessing-Gymnasium auf den Weg zum Landesfinale machen.

Die Wertungsklasse 4, die der Jüngsten also, hatte mit der Wilhelm-Raabe-Schule Lüneburg den verdienten Sieger vor Stade und Lachendorf. Im Siebener-Feld hielten sich Paul Pälschinski, Max Peter Schulze, Raphael Sander und Topscorer Paul Grätz vom Lessing-Gymnasium mit dem vierten Platz ganz achtbar.

Die begleitenden AG-Leiter Michael Schläger, Ingo Schulze und Gerd Hein zeigten sich am Ende des anstrengenden Schachtages mit den Leistungen und dem angenehmen Auftreten ihrer Schütz­linge sehr zufrieden.

 

v.l. Justus Untiedt, Tobias Badzies, Jannes Wengel und Lennox Louis Bremer (Bericht Gerd Hein, Foto Ingo Schulze)

Ach ja von den 12 Jugendlichen sind 11 auch Mitglieder unserer Schachabteilung und trainieren am Freitagnachmittag im Vereinsheim.

Jugendbundesliga: Verdienter Sieg gegen Segeberger SF

Ein neues Gefühl für das Schachbundesligateam des Postsportvereins Uelzen: Erstmals in der Saison waren sie leicht favorisiert in dem Match gegen die Schachfreunde aus Segeberg. Man merkte den schleswig-holsteinischen Gästen gerade zu Beginn sehr an, dass sie dennoch nicht gewillt waren, die wichtigen Punkte gegen den Abstieg in der Heide zu lassen.So bekam am ersten Brett Niklas Untiedt früh ein Opfer vorgesetzt, dass seine Königsstellung entblößte und seinem Gegner einige gefährliche Angriffsmöglichkeiten bot. Zum Glück gab sich der Gästespieler mit einem Remis durch Dauerschach zufrieden, nachdem er keinen schnellen Siegzug gefunden hatte und die schiere Unzahl an viel versprechenden Kombinationen nicht mehr durchblickte. Kurz darauf brachte Jannik Rothenberg die Uelzener an Brett vier in Führung. Sein Gegner gab auf, nachdem Jannik einen zweiten Mehrbauern ungefährdet verspeisen konnte. An Brett zwei traf Jacob von Estorff auf den ehemaligen Uelzener Vereinskameraden Jannic Fleischmann. Beide trennten sich remis, nachdem ein gleiches Springerendspiel auf das Brett kam. Inzwischen Hatte Ali Askerov seine leicht vorteilhafte Stellung in einen die Partie entscheidenden Figurengewinn umgemünzt, was sein Gegner wenig später auch einsah und aufgab. Zeitgleich trennte sich Nina von ihrem Gegner nach Absprache mit Mannschaftsführer Untiedt remis, was mit dem Mannschaftserfolg gleichbedeutend war. Den Abschluss bildete der Sieg von Torben Knüdel, der seine bessere Stellung auch bei knapper Zeit vorbildlich immer mehr verbesserte und seinen Gegner gegen 14 Uhr zur Aufgabe zwang. Nach dem 4,5 : 1,5 Erfolg liegt Uelzen mit 7 : 1 Mannschaftspunkten auf Tabellenplatz zwei. Der nächste Spieltag bringt dann in der Marzipanstadt das Aufeinandertreffen mit Tabellenführer Lübeck. Nominell eine unlösbare Aufgabe, haben die Experten aber auch schon vor der Auseinandersetzung mit Hamburg gesagt und mussten nach dem 4 : 2 Erfolg der Postsportler an ihrem Expertentum zweifeln.

(Bericht Gerd Hein)

Stadtmeisterschaft 2018

Schach in Uelzen
Attraktive Geldpreise winken
Stadtmeisterschaft beginnt am 30. Januar

Nach der kurzen Winterpause startet die Schachabteilung des PostSV wieder richtig durch. Am 30. Januar um 19.30 Uhr beginnt die “Offene Stadtmeisterschaft von Uelzen“ im Postsportheim, bei der Schachspielerinnen und Schachspieler gleich welcher Spielstärke herzlich willkommen sind.

Zum ersten Mal wird dieses Jahr ein Preisfond von 500 € ausgeschüttet. Der Stadtmeister gewinnt 200 €, der Zweite 100 €, der Dritte 50 € und der beste Senior ebenfalls 50 €. Zusätzlich gibt es Ratingpreise in zwei schwächeren Leistungsgruppen, so dass auch Spieler mit weniger Erfahrung hier jeweils 50 € gewinnen können. Das Startgeld beträgt nur 6 €, Anmeldeschluss ist am Sonntag 28.01.2018. Gespielt werden 7 Runden und zwar am 30.01., 13.02., 27.02., 13.03., 10.04., 24.04. und 08.05.2018 – Ausweichtermine sind möglich.

Anmelden kann man sich am einfachsten beim Turnierleiter Günter Ebel per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , per Telefon 0581 / 211 51 97 oder über die Homepage der Schachabteilung www.schach.post-sv-uelzen.de. Spartenleiter Michael Schläger und Turnierleiter Günter Ebel erwarten wieder ein buntes Teilnehmerfeld aus Freizeit- und Vereinsspielern, die sich bis in den Mai hinein spannende Duelle liefern werden.