Kinderschachturnier Egestorf 2018

Jedes Jahr findet in Egestorf ein Schachturnier statt, das insbesondere für Einsteiger geeignet ist. Es wird nach Schulklassen eingeteilt, so dass die ersten beiden Gruppen nur Grundschüler zusammenführt. Erst in der dritten Gruppe kommen dann die "alten Hasen" ab Klasse fünf zum Zuge. Turnierleiter Volker Borowi beweist mit seinen klaren Ansagen, seinem Humor und seinem Verständnis für die Belange der Kinder ein besonderes Talent, die kribbeligen Kleinen über mehrere Runden und Stunden still am Brett zu versammeln.

In diesem Jahr hatte auch der Postsportverein Uelzen fünf seiner Grundschüler gemeldet, wobei das Wort Grundschüler für den jüngsten, Kennet Weis, ein wenig hochgegriffen ist, kommt er doch erst im nächsten Schuljahr in die erste Klasse. Das hinderte ihn aber nicht daran, in der Gruppe eins mutig mitzumischen, drei Siege und ein Remis auf dem Habenkonto anzusammeln und schließlich auch zwei Niederlagen gut zu verkraften. Ein unerwartet guter vierter Platz unter sieben Teilnehmern war der Lohn. Die Betreuer der Jugendabteilung werden die Entwicklung Kennets sorgsam unterstützen und voranbringen. Die Gruppe wurde knapp vom Dannenberger Sebastian Wenck gewonnen.

In der Gruppe der Dritt- und Viertklässler waren auch unerfahrene Uelzener Spieler am Start, die sich in ihrem ersten Turnier alle erfreulich verkauften. Joost Sopniewski holte 2,5 Punkte aus den sieben Partien, Cassidy Jason Tadje, der erst zwei Monate im Verein ist, deren drei. Positive Punktstände verbuchten Artöm Scherer mit vier Punkten und Platz acht, während Gregor Schmidt mit ebenfalls vier Punkten sogar einen guten sechsten Platz erzielte. Mit sieben Siegen wurde der Hamburger Manuel Heß hier überlegen Sieger unter 22 Konkurrenten.

Herr Schmidt und Herr Scherer haben die Jungs offenbar so gut betreut, dass alle am Ende zufrieden waren und auf eine baldige weitere Turnierteilnahme hoffen.

 
 Kennet Weis gegen Joost Sopniewski  
 Überblick zu Turnierbeginn

 Gregor Schmidt, Cassidy Jason Tadje
und Artöm Scherer

 (Bericht Gerd Hein, Fotos Schmidt)

 

 

Schach in Uelzen
29 Spieler kämpfen um den Stadtmeistertitel
Favoritenstürze schon in der 2. Runde

Mit 29 Teilnehmern an der Offenen Stadtmeisterschaft 2018 ist die Beteiligung gut, im Postsportheim wäre aber auch noch Platz für ein paar mehr Spieler gewesen. Und es ging gleich spektakulär los. Hatten in der ersten Runde alle Favoriten ihre Partien gewinnen können, so gab es in der 2. Runde schon gewaltige Überraschungen: Titelverteidiger Bernhard Weidner übersah in seiner deutlich besser stehenden Partie einen Angriffszug seines Gegners Lutz Herrmann und gab sofort auf. Torsten Rosseburg, Stadtmeister 2015, machte ein schnelles Remis gegen Detlef Lange, war dabei aber grippegeschwächt. Und dass Adelbert Bartz seinen Gegner Michael Huve so schnell besiegen würde, war auch nicht zu erwarten. Die übrigen Bewerber um den Titel, Ingo Schulze, Hendrik Mittelstädt, Jan Niklas Untiedt und Bernd Schernetzki konnten ihre Partien gewinnen, teilweise aber erst, nachdem stundenlang hart gekämpft wurde.

Für Turnierleiter Günter Ebel gibt es aktuell viel Arbeit, damit die angesetzten Partien überhaupt stattfinden können. Es hagelt nämlich Absagen, weil Spieler an der Grippe erkrankt sind. In der 3. Runde konnte am ersten Dienstagstermin nur die Hälfte der Paarungen durchgeführt werden. Hier ist viel Kreativität gefordert, um möglichst noch einen neuen Spieltermin zu finden. (Bericht Bernd Schernetzki)

 

      Pressebericht MM 2017/2018

In der Elbe Jeetzel Zeitung fand sich der sehr interessante Artikel über die Bezirksoberliga Begegnung MTV Dannenberg- Post SV Uelzen II.

 

Jugend Bundesliga 5. Spieltag

Erste Niederlage gegen den Tabellenführer

Eine schier unlösbare Aufgabe erwartete die Schachmannschaft des Postsportvereins Uelzen beim Tabellenführer der Jugendbundesliga, dem Lübecker SV. Nicht nur ein deutliches Minus bei den Wertungspunkten an jedem einzelnen Brett war zu vermerken, sondern auch ein Minus an Spielern, als sich Mannschaftsführer Jan Niklas Untiedt leider grippeinfiziert abmelden musste. 1 : 0 für die Heimmannschaft also von Beginn an.

Die verbleibenden fünf Schachjünger gaben dann aber ihr Bestes, um die genannten Defizite auszugleichen. Schnell und überzeugend gelang dies mit Schwarz Jacob von Estorff an Brett 2, der seinen nominell fast 300 Punkte besseren Gegner förmlich vom Brett fegte. Torben Knüdel an Brett 3 hatte sich im Mittelspiel eine leicht vorteilhafte Position erarbeitet, musste dann aber in ein Remis einwilligen. Kurz darauf gab allerdings Nina Rothenberg an Brett sechs auf, als sie sich bei einer Kombination versah und eine Figur ohne Kompensation verlor. Bei ihrem Bruder Jannik an Brett fünf sah es hingegen in seiner königsindischen Partie gut aus. Sein Freibauer lockte am Ende die gegnerische Dame ins Abseits und Janniks Angriff auf den König schlug durch.

Ein starkes 2,5 : 2,5 als Zwischenergebnis und nur noch eine Partie lief. Die aber hatte es in sich: Imamali Askerov hatte in einer dramatischen Partie mit Opfer und Rückopfer am Ende leider die schlechteren Karten und musste seinem Gegner die Hand zur Aufgabe reichen. Nach der etwas unglücklichen Niederlage rutschte der Postsportverein auf Platz drei der Tabelle. Dennoch kann die Mannschaft stolz auf ihren tollen Fight gegen eine sehr stark aufgestellte Lübecker Truppe sein. In den nächsten beiden Spielen in Hagen und heimwärts gegen Weiße Dame Hamburg geht man zuversichtlich an die Aufgabe, die noch nötigen letzten Punkte gegen den Abstieg zu sichern.

 (Bericht Gerd Hein)



Bezirksjugendmannschaftsmeisterschaft 2018

Am 17.02.2018 fanden die diesjährigen BJMM in Stade statt. Für unsere U16 eine Pflichtveranstaltung, will man doch 2018 wieder die DVM am Jahresende erreichen. Sportlich nun ja, 27,5 von 28 möglichen Brettpunkten. -:) Wer während seiner Partie eingeschlafen ist, wird nicht verraten.

Tabellen und Ergebnisse vielleicht eines Tages auf unser hochaktuellen Bezirkshomepage.

 
Nina, Ali, Jacob, Torben, Ali. Justus, Nina   Jannik, Nina, Jacob, Ali, Torben

(Fotos Stefan Rothenberg)