Umkämpfte Partien vom ersten Zug an
Die offene Stadtmeisterschaft 2018 ist eröffnet, Nachzügler können noch einsteigen

Michael Schläger zog die Spieler in seiner launigen Begrüßungsansprache gleich in seinen Bann: Zum 15. Mal konnte er als Spartenleiter die “Offene Stadtmeisterschaft von Uelzen“ eröffnen. Nach einigen Regularien bat der Turnierleiter Günter Ebel die Aktiven an die Bretter – 26 Spieler, leider keine Dame am Start, nahmen den Kampf um die Titel und Preise auf. Drei weitere Spieler werden am nächsten Dienstag noch in das Turnier einsteigen. Am Dienstag, 06.02.18, besteht für Nachzügler bis 19.15 Uhr noch die Möglichkeit, an diesem schönen Turnier teilzunehmen und sich auch mal mit den “Profis“ zu messen. Da spätestens ab der dritten Runde etwa gleichstarke Spieler gegeneinander gelost werden, muss niemand die Sorge haben, sieben Mal unter die Räder zu kommen. In den vergangenen Jahren haben die Hobbyspieler den Vereinsspielern so manches Mal schwer zugesetzt und überraschende Siege errungen.


(Fotos Günter Ebel)
Auch die erste Runde sah wieder vom ersten Zug hart umkämpfte Partien, in denen sich letztendlich aber die Favoriten allesamt durchsetzen konnten. Die letzte Partie war erst kurz vor Mitternacht entschieden.

Hier die Ergebnisse der 1. Runde:
Schulze – Isaac 1:0, Wedekind –Mittelstädt 0:1, Untiedt – Kohlweyh 1:0, Lalla – Weidner 0:1, Schernetzki – Grempler 1:0, Hayessen – Rosseburg 0:1, Huve – Strehlow 1:0, Schläger – Meyer 1:0, Hein – Stumm 1:0, Hofmeister – Schwanke 0:1, Herrmann – Pfau 1:0, Kirschner – Baldauf 0:1 und Lange – Peter 1:0.

Wenn auch die Teilnehmerzahl gern noch steigen könnte, so ist das Turnier bereits jetzt qualitativ sehr anspruchsvoll: Insgesamt sieben aktuelle oder ehemalige Stadt-, Vereins- und Seniorenmeister sind dabei, dazu mit Hendrik Mittelstädt ein Spitzenspieler der Landesliga-Mannschaft. Der jüngste Schächer ist 18, der älteste 86 Jahre alt.
(Bericht Bernd Schernetzki)