DVM 2017 U16 Walldorf

Fazit

Noch ein Blick nach Neumünster. TuRa Harksheide hat den 18. Platz belegt. Hier liegt der Grund sicherlich an einer neuen, sehr jungen Mannschaft, die noch einige Male an der U14w teilnehmen darf und die Erfolge kommen noch. Unsere Nina hat als Gastspielerin für TuRa mit 3,5 Punkten aus 7 Partien eine tolle Leistung gezeigt.

"The Heros"

-v.l. Ali, Jannik, Torben und Jacob
(Foto SV Walldorf)

Tag 4

Runde 7

Post SV Uelzen - Karlsruher SF 1,5 - 2,5

Torben und sein Gegner reichten sich nach einer Zugwiederholung früh die Hände. 0,5;0,5. Jacobs Stellung war immer im Gleichgericht. 1-1. Bei Jannik galt es zwei drei Mal genaue Züge zu finden. In dieser Runde ist es ihm leider nicht gelungen. 1-2. Ali stand lange Zeit besser, die Stellung war jedoch unangenehm zu spielen. Am Ende war die Stellung dann nicht nur ausgeglichen , auch ließ sich eine Zugwiederholung nicht zu vermeiden. 1,5;2,5 Platz 10 in Deutschland, ein Ergebnis, dass sich sehen lassen kann und gleichzeitig noch Luft für die Zukunft lässt.
Torben durfte sich mit 5,5 auf 7 über den Brettpreis am seinem Brett freuen, Ali holte mit der gleichen Punktzahl die zweitmeisten Punkte an seinem Brett.


Siegerehrung

Tag 3

Runde 5

Post SV Uelzen - Delmenhorster SK 1,5 - 2,5

Leider eine klare Sache

An den beiden ersten Brettern gab es zwei klare Siege. Brüderlich geteilt, einen für Delmenhorst und einen für uns. 1-1 Janniks Partie war ein schönes Beispiel für die Thematik "Guter Springer gegen schlechter Läufer. Leider hatte Jannik den Läufer. 1-2 Ali spielte zwischenzeitlich zu vorsichtig, sodass er in Bedrängnis geriet. Das schwierige Endspiel endete mit einer Zugwiederholung 1,5;2,5

Runde 6

SG Bochum - Post SV Uelzen 1- 3

Spannend

In der Partie von Torben passte (fast) alles. 1-0. Jacob spielte eine kombinationsgeladene Partie. Lange sah es gut aus. Mit wenig Zeit kam er jedoch vom Pfad der Tugend ab und überschritt letztendlich die Zeit. 1-1. Bei Ali galt es einige bange Momente zu überstehen. Ali schaffte es, bekam seine Stellung unter Kontrolle und gewann dann schnell taktisch. 2-1. Die Partie von Jannik war nichts für schwache Nerven. Zuerst wurde bedächtig hin und her manövriert, mit aufkommender Zeitnot ging es aber zur Sache. Material spielte keine Rolle mehr. Nach der Zeitkontrolle gewann Jannik mit einen netten Manöver die Kontrolle über die Stellung und dann die Partie. 1-3

Tag 2

Runde 3

SV Hemer - Post SV Uelzen

Jacob gerät früh in die Defensive. 0-1 Abhaken, am Nachmittag werden die Karten neu gemischt. Ali gewinnt sicher 1-1. Die Partien von Torben und Jannik waren sprichwörtlich nichts halbes und nichts ganzes. Mal sah es gut aus, dann wieder schlecht, zeitweise spielten sie ambitioniert, dann wieder auf Sicherheit gedacht. Am Ende gab es zwei Punkteteilungen. 2-2


Impressionen vom Turnier

Runde 4

Post SV Uelzen - SK Bingen 3 - 1

Das Glück des Tüchtigen

Ali spielte ruhig und solide und ließ keine Zweifel aufkommen, dass am Ende der volle Punkt kommt. Er kam 1-0. Torben ging etwas druckvoller zur Sache, erzeugte erst am Königsflügel Schwächen, dann am Damenflügel und irgendwann fiel das gegnerische Kartenhaus folgerichtig in sich zusammen. 2-0. Janniks Partieanlage wusste auch lange Zeit zu gefallen, bis es zu einer Gewinnkombination ansetzte, leider für den Gegner. 2-1. Jacob sah sich früh mit starken gegnerischen Druck konfrontiert. Jacob suchte sein Heil in Angriff und Opfern. Mit dem Mut zur Lücke stellte er seinen Gegner vor immer neue Herausforderungen und wurde am Ende belohnt. 3-1.

 

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Ach ja auch unsere 5. Vertreterin bei den DVM wollen wir nicht vergessen. Nina schlägt sich tapfer als Gastspielerin bei der U14w für TuRa Harksheide. Leider gab es bisher weder Bilder noch Live Partien aber was nicht ist kann ja noch werden.

Nina an Brett1 1 h.l.
Foto Webseite TuRa Harksheide E. Schabel

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Tag 1

Runde 1

Gelungener Start.

Torben legte seine Partie sehr ambitioniert an, opferte erst eine, dann eine zweite Figur. Die Opfer waren nicht nur nett anzuschauen, sondern auch korrekt. 1-0. Bei Ali schien es gerade interessant zu werden, als sein Gegner ihm ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk machte. Ali nahm es dankend an. 2-0 Janniks Strategie, seinen Gegner einzuschläfern, erwies sich als erfolgreich. Zeitüberschreitung und 3-0. Jacob beorderte in der Eröffnung seinen Springer zum falschen Flügel. An sich noch nicht kriegsentscheidend, aber doch der Beginn von Problemen, die sein gut aufgelegter Gegner konsequent zur Geltung brachte. 3-1.

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 v.l. Jacob, Torben, Jannik, Ali
 Blick in den Turniersaal
 Warten auf Aktion

(Bericht und Fotos B. Laubsch)

Runde 2

Am Nachmittag wartete mit den SF Brackel die Nr. 2 der Setzrangliste auf die Uelzener.

Jacobs Gegner zeigte schön, wie man eine Stellung mit dem isolierten Damenbauer spielen soll. Nach dem Vorstoß d5 und der Öffnung der Stellung gab es keine Verteidigung mehr gegen die eindringenden weißen Figuren. 0-1. Janniks Gegner brachte früh ein ambitioniertes Springeropfer. Anfänglich verteidigte Jannik sich gut, dann brach ihm jedoch ein nettes Überlastungsmotiv das Genick. 0-2. Ali vermischte in der Eröffnung zwei Ideen. Im Ergebnis hatte er ein Tempo verloren. Das daraus resultierende Druckspiel seines Gegner neutralisierte er aber sicher. 0.5-2.5. Torben setzte seinen Gegner mit zunehmender Spieldauer stark unter Druck, seine Dame und sein Läufer dominierten die gegnerische Dame samt Springer. Sein Gegner setzte dann alles daran, seine Dame zu aktivieren, was ihm auch gelang und angesichts vieler Dauerschachmotive fand die Partie ein friedliches Ende. 1-3. Brackel war heute besser.

v.l. Ali, Jannik, Torben
Konzentration
Jacob wartet auf die Antwort


Jahresabschluss mit Licht und Schatten
2 Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen

In der vierten Runde der Mannschaftsmeisterschaften, der letzten in diesem Jahr, lief es schon wieder etwas besser: die Zweite und die Dritte gewannen souverän, die Fünfte spielte unentschieden, die Erste und die Vierte verloren ihre Wettkämpfe.

Landesliga Nord
Uelzen I musste zum favorisierten MTV Tostedt, der mit drei internationalen Meistern antrat.
Die Uelzer hielten stark dagegen, alle Bretter waren sehr umkämpft, letztendlich setzte sich aber die größere Klasse der Tostedter durch. 5,5 : 2,5 Punkte lautete das Endergebnis. Für Uelzen I punkteten Jacob von Estorff und Sascha Wiegmann, der bisher ungeschlagen ist und 3,5 Punkte aus 4 Partien erzielen konnte. Jan Niklas Untiedt spielte remis. Durch diese erneute Niederlage ist Uelzen I auf den 6. Tabellenplatz abgerutscht. Die Spieler sind trotzdem zuversichtlich, da beide Niederlagen erst nach starkem Kampf gegen die beiden Überflieger-Teams aus Lilienthal und Tostedt feststanden.

Bezirksoberliga
Uelzen II hatte den SV Bad Bevensen I im Postsportheim zu Gast. Obwohl etliche Partien erst nach hartem Kampf entschieden wurden, waren die Postler am Ende gnadenlos:
Mit 6,5 : 1,5 Punkten gab es einen Kantersieg gegen die befreundeten Spieler aus Bad Bevensen. Nur 3 Unentschieden bei 5 Siegpartien ließen die Uelzer zu. Und wieder waren die Jugendlichen die Garanten des Erfolgs - Ali Askerov, Torben Knüdel, Jannik Rothenberg und Nina Rothenberg gewannen ihre Partien und steigerten ihren Score auf unglaubliche 13,5 Punkte aus 14 Partien. Den fünften Siegpunkt holte der frischgebackene Vereinsmeister Torsten Rosseburg. Carsten Grabow, Jörg Cohrs und Gerhard Schwanke spielten jeweils remis. Damit kann Uelzen II als unangefochtener Tabellenführer überwintern.

Bezirksklasse Ost
 Uelzen III musste einen kurzfristigen Ausfall verkraften und reiste mit nur sieben Spielern zum Ochtmisser SV. Damit lag man gleich zu Beginn schon mit 0:1 in Rückstand. Doch dann schlugen die Uelzer zurück, gewannen Partie um Partie und am Ende den Wettkampf souverän mit 6:2. Besonders hervorzuheben sind dabei die Leistungen von Lutz Herrmann und Karsten Heuer, die beide sehr schwierige Stellungen noch in Siege umwandeln konnten.
Für Uelzen III gewannen außerdem Gerd Hein, Adelbert Bartz, Manfred Landris und Thorsten Krützfeld. Uelzen III bleibt über den Jahreswechsel auf dem 3. Tabellenplatz

Kreisklasse Ost
Uelzen IV war beim Breloher SC III zu Gast und verlor dort wieder sehr knapp mit 2,5:3,5 Punkten. Erfolgreich für die Uelzener waren Uwe Strehlow und Horst Zaiser, Derek Meyer spielte remis. Uelzen IV liegt jetzt auf dem 5. Tabellenplatz.
Uelzen V erreichte im Heimspiel gegen den SCT Lüneburg III ein 3:3 Unentschieden.
Paul Pälschinski, Henry Stumm und Max Peter Schulze konnten ihre Gegner bezwingen.
Uelzen V liegt jetzt auf punktgleich mit dem Zweiten und Dritten auf dem 4. Tabellenplatz.

Die erwachsenen Schächer haben damit das Schachjahr 2017 abgeschlossen, die Jugendlichen werden vom 26.12.-30.12.17 bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften in Walldorf antreten.

Als erstes Highlight in 2018 startet am Dienstag, 30.01., die offene Stadtmeisterschaft von Uelzen, die zum ersten Mal mit attraktiven Geldpreisen ausgestattet sein wird.

Gerd Hein am Zug

(Foto und Bericht Bern Schernetzki)

 

Schachjugend spielt um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft

Gleich fünf Uelzener Spieler beteiligt

Nach den großartigen Erfolgen in der Schachbundesliga (die AZ berichtete darüber) steht der Uelzener Schachjugend noch ein letztes Jahreshighlight bevor: Vom 27. bis zum 30. 12. spielt die U16 in Walldorf um die deutsche Meisterschaft. Walldorf im Rhein-Neckar-Gebiet ist einigen gewiss als Hauptsitz des Softwareunternehmens SAP  bekannt.

Für Jacob von Estorff, Torben Knüdel, Imamali Askerov und Jannik Rothenberg sowie Trainer, Fahrer und Betreuer Bernd Laubsch endet die Weihnachtsstimmung also bereits am 2. Weihnachtstag, aber die Truppe ist es fast schon so gewohnt, zwischen den Jahren hohe schachliche Ziele anzustreben.

In der vorläufigen Startliste, die in etwa auch der erwarteten Leistungsstärke der antretenden Teams entspricht, findet sich der Postsportverein im soliden Mittelfeld wieder. An der Spitze gibt es mit dem Hamburger SK, der SG Magdeburg, der SG Bochum und den SF Brackel (Dortmund) traditionell überaus starke Mannschaften aus Großstädten.

Damit ist die Zielrichtung für die einheimischen Schachjünger auch ziemlich klar vorgegeben: Seine Haut so teuer wie möglich zu verkaufen und den einen oder anderen Favoriten tüchtig ärgern. Da die Jungs in letzter Zeit eine überaus ansprechende Form nachgewiesen haben, darf man viele gehaltvolle und etliche erfolgreich geführte Partien erwarten.

Die daheimgebliebenen Schachanhänger hoffen natürlich, dass sie mit den vier Vorkämpfern auch mal bei Live-Übertragungen im Internet mitfiebern dürfen. Dafür bedarf es erstens einer guten technischen Ausstattung des Ausrichters und zweitens das Antreten der Uelzener an einem der Spitzentische, was wiederum nur dann zu Stande kommt, wenn man zeitweise „oben“ mitspielt.

Für Interessenten hier noch die Internetseite: deutsche-schachjugend.de/2017/dvm-u16.

Mit Nina Rothenberg ist noch ein weiteres Mitglied des Postsportvereins bei den Deutschen Meisterschaften in Neumünster aktiv. Als Gastspielerin von TuRa Harksheide Norderstedt kämpft sie um den Titel in der U14w, wie es so schön heißt, wobei das W selbsterklärend für weiblich steht. Sie übernimmt das Spitzenbrett der Mannschaft, die eher als krasser Außenseiter einzustufen ist. Der Jahresabschluss bietet also ein reiches und interessantes Programm.

v.l. Jacob von Estorff, Ali Askerov, Torben Knüdel, Jannik Rothenberg

(Bericht und Foto Gerd Hein)

Vereinsmeisterschaft 2017

Entscheidung in der allerletzten Partie
Zum Schluss musste er noch einmal richtig kämpfen, doch durch das Remis gegen Bernd Schernetzki war es dann geschafft: Torsten Rosseburg ist der neue Vereinsmeister 2017.
Er gewann das Turnier mit 6 Punkten vor dem punktgleichen Titelverteidiger Jan Niklas Untiedt, der nach Feinwertung Zweiter wurde. Dritter und zum dritten Mal in Folge  Seniorenmeister wurde Bernd Schernetzki mit 4,5 Punkten, der nach seinem schlechten Start noch eine fulminante Aufholjagd hinlegte. Auf den weiteren Plätzen folgen Manfred Landris, Thorsten Krützfeldt und Altmeister Gerhard Schwanke mit jeweils 4 Punkten.
Bei der Siegerehrung überreichte Spartenleiter Michael Schläger den Siegern und Platzierten Pokale, Urkunden und Preise. Ein besonderer Dank ging wie immer an den Turnierleiter Günter Ebel, der das Turnier in gewohnt souveräner Weise gemanagt hatte.

Im Anschluss an die Siegerehrung fand die Vereins-Blitzmeisterschaft statt. Auch hierbei kam es zum Showdown in der letzten Runde: An Brett 1 trafen Peter Gomolla und Bernd Schernetzki aufeinander und nur diese beiden hatten noch Chancen auf den Titel. Peter Gomolla gewann diese Partie überzeugend und wurde Vereins-Blitzmeister 2017 mit 8,5 Punkten aus 9 Partien. Zweiter wurde der Titelverteidiger Hendrik Mittelstädt mit 7,5 Punkten vor Ingo Schulze und Bernd Schernetzki mit jeweils 7,0 Punkten.

Die Postler haben damit das Schachjahr 2017 abgeschlossen, ausgenommen unsere U16 Jugend die noch vom 26.12.-30.12.17 zu den Deiutschen Vereinsmeisterschaften antreten darf.

Das nächste Highlight steht dann im neuen Jahr bevor: Am 30.01.2018 startet wieder die offene Stadtmeisterschaft von Uelzen, die diesmal mit attraktiven Preisen ausgestattet sein wird.

v.l. Seniorenmeister Bernd Schenetzki
Vereinsmeister Torsten Rosseburg
2. Platz Jan Niklas Untiedt
Der Vereinsblitzmeister 2017 Peter Gomolla
feiert seinen Titel

(Bericht Bernd Schernetzki)

 

Siegeszug mit Köpfchen.
Das Jugend-Schachteam des Post SV Uelzen hat sich inzwischen zu einer echten nationalen Größe gemausert.

Das würdigt nun der PSV-Vereinsvorsitzende Jürgen Köchlin, der die Nachwuchssportler für die AZ-Mannschaft des Jahres bei „Mensch 2017“ – eine gemeinsame Aktion der AZ und Sparkasse Lüchow-Dannenberg – ins Rennen schickt.

„Als Vereinsvorsitzender möchte ich unsere Schach-Jugendmannschaft vorschlagen, die im Jahr 2017 sehr erfolgreich war und an die guten Leistungen der Vorjahre anknüpfen konnten“, begründet Köchlin seinen Vorschlag.

In meist deckungsgleicher Formation haben die PSV-Spieler und -Ersatzspieler Jan Niklas Untiedt, Jacob von Estorff, Torben Knüdel, Imamali Askerov, Jannik und Nina Rothenberg sowie Justus Untiedt bemerkenswerte Ergebnisse eingefahren: Sieger der Jugendliga Niedersachsen, Aufstieg in die Jugendbundesliga und dort in der laufenden Saison noch ohne Niederlage. Dazu wurde der Post-SV-Nachwuchs Niedersachsenmeister und qualifizierte sich für die deutschen Schachmeisterschaften Ende Dezember.

„Ein großer Anteil am Erfolg gehört auch den Trainern und Betreuern Peter Gomolla, Bernd Laubsch und Gerd Hein sowie dem Spartenleiter Michael Schläger“, zählt Köchlin das gesamte Erfolgsteam des Post SV auf.

Mittlerweile spielen einige Jugendspieler bereits in den Erwachsenenligen mit und überzeugen dort mit großer Risikobereitschaft – als Eröffnungsfüchse, exakte Rechner oder Defensiv-Taktiker.

v.l. Justus Untiedt, Jan Niklas Untiedt, Torben Knüdel, Ali Askerov, Jacob von Estorff, Jannik Rothenberg, auf dem Bild fehlt leider Nina Rothenberg (Foto Anke Rothenberg) Die Abstimmung beginnt im Januar, wir werden rechtzeitig informieren.